Kunst- und Kreativtherapie

Der wichtigste Punkt für alle Interessierten: Sie müssen nicht malen können, und wenn Sie es können, legen Sie dieses Können für einen Augenblick zur Seite und lassen Sie sich auf eine neue Art von künstlerischer Gestaltung ein. Kleiner Literaturhinweis: Der Punkt von Peter H. Reynolds.

 

Mit der Ausbildung zur Kunst- und Kreativtherapeutin habe ich mir den Wunsch erfüllt, mein lebenslanges Hobby, das Malen, von einer ganz anderen Seite anzuschauen und in meine Arbeit als Coach und Mediatorin mit aufzunehmen. Die Erfahrungen, die ich für mich in dieser Zeit machte, waren sehr intensiv. Ich konnte einige Sachen für mich klären, neue Dinge taten sich auf, es ergaben sich viele sehr schöne zwischenmenschliche Kontakte in der Arbeit.

 

Ich biete Ihnen die Möglichkeit an, sich beim Entstehen und durch die Besprechung der entstandenen Werke Ihrer Gefühle, Bedürfnisse, Wünsche bewusst zu werden, diese zu leben, aber auch "alte" Sachen, die Sie immer noch beschäftigen, aufzuarbeiten. Seit Juni 2017 bin ich nun auch Heilpraktikerin, beschränkt auf das Gebiet Psychotherapie. Patienten mit leichter bis mittlerer Depression oder depressiver Verstimmung begleite ich mit klientenzentrierter Gesprächstherapie. Diese Therapieform wird leider nicht von den Krankenkassen bezahlt.

 

Seit Januar 2015 lerne ich dazu noch Gitarre spielen. Vielleicht fließt dies hier auch einmal mit ein.

 

Hier für Sie einige meiner Werke mit kleinen Erklärungen.

Hier ein Mandala, gelegt am Wegesrand auf Rügen im Juni 2016 - einfach nur, weil es Spaß machte und anderen Vorbeifahrenden/-gehenden Freude bereiten sollte.

Die "Liebe"

erwischt uns wie eine Welle mit voller Wucht, lässt die Gefühle Purzelbäume schlagen, erschlägt uns vielleicht manchmal fast, zieht uns die Beine weg. Trotz all der Kraft ist in ihrer Mitte sehr viel Licht, Zeit zum Fühlen, Zeit zum Begegnen, ein geschützter Raum.

Der "Vogel"

entstand aus einem kleinen Ausschnitt aus einer vorhergehenden Arbeit. Ich setzte mich mit der Farbe violett (hier eher blau) auseinander, die ich bis zu diesem Zeitpunkt gar nicht so mochte. Gelb dagegen sehr. Während der Arbeit am Bild symbolisierte das Gelb zunehmend Schwere, mein Vögelchen versuchte sich aus diesem klebrigen Morast zu befreien, mit kräftigen Flügelschlägen. Daraus entstand ein sehr persönliches Thema, das ich im Anschluss mit Begleitung bearbeitete.